Das war mein Tag der Logistik 2017 – “Ich sehe was, was du nicht siehst…”

… ugruppenfoto lastenradnter diesem Motto haben wir am 27.04. unseren Logistikspaziergang um 15:00 Uhr vor den Toren von Anheuser-Busch InBev gestartet und durften hinter die Kulissen der Beck’s Brauerei schauen. Dort haben wir einen spannenden Einblick in die logistischen Abläufe des größten Brauerei Standortes Deutschlands gewonnen.

Die Beck´s Brauerei in Bremen. Täglich verlassen sieben Millionen Flaschen und mehr als 8.000 Fässer die Brauerei an der Weser. 1873 gegründet, gehört sie heute zur größten Brauereigruppe der Welt. Beck´s Bier wird in 140 Länder verkauft. Statistisch werden weltweit pro Minute 3.000 Biere der Brauerei getrunken. Das Reinheitsgebot gibt neben Hefe nur drei Zutaten vor: Wasser, Hopfen und Malz. Fürs Malz gibt es in der Bremer Brauerei eine Besonderheit, denn hier kommt das Malz auch per Schiff an. Der Vorteil: Eine Schiffsladung kann bis zu 550 Tonnen transportieren – 30 Mal mehr als ein LKW. Damit kann die Belieferung der Brauerei durch LKWs enorm reduziert werden

Nach einer aufschlussreichen ersten Station, haben wie unseren Spaziergang in Richtung Bremer Shakespeare Company fortgesetzt. Dort hat uns Renate Heitmann, der geschäftsführende Vorstand uns eine Backstageführung ermöglicht und uns unterschiedliche Aspekte der internen und externen Logistik eines Theaterbetriebs erklärt: Für eine Inszenierung fließen die Arbeitsprozesse unterschiedlicher künstlerischer und technischer Abteilungen auf der Bühne zusammen. Dabei werden unter anderem Fragen wie; „Welche Steuerungs- und Produktionsabläufe müssen gebündelt werden, um eine Bühnenvorstellung zu realisieren?“ erklärt.

Unsere nächste Statioshakespearebühnen war das  SOS-Kinderdorf-Zentrum. Hier herrscht täglich ein buntes Treiben. Über 100 Angestellte und mehr als 80 ehrenamtliche Mitarbeiter leisten hier ihre Arbeit. Das muss ausgiebig geplant und koordiniert werden. Nach einer kleinen Verschnaufpause im SOS-Café und einer kleinen Einführung mit Nicole Feldmann-Sbrisny, führte sie uns durch die Einrichtung und erzählte uns über die vielfältige und ehrenamtliche Arbeit die täglich im SOS-Kinderdorf der Bremer Neustadt geleistet wird. Neben  zahlreichen Beratungsangeboten, gibt es auch zwei Kindertagesgruppen sowie ein reiches Fortbildungsangebot.nicole sos cafe

Nicole Feldmann-Sbrisny erklärte uns, dass dieses Angebot ohne Spenden und ehrenamtliches Engagement nicht möglich ist.

Abgeschlossen haben wir unseren Logistikspaziergang im Neustadt Stadtteilmanagement, welches sich seit 2015 im Zentrum des SOS-Kinderdorfs befindet. Seit 2005 engagiert sich das Neustadt Stadtteilmanagement für eine integrierte Stadtteilentwicklung und bezeichnet ein Bündel komplexer und vielfältiger Aufgaben im Rahmen der integrierten Stadtteilentwicklung. Dabei bedeutet ‘Management’ Moderieren, Koordinieren und Organisieren im Entwicklungsprozess sowie eine gewinnbringende Vernetzung von unterschiedlichen Interessen und Ressourcen im Stadtteilgebiet.

Das Stadtteilmanagement der Bremer Neustadt engagiert sich schon zum zweiten Mal zusammen mit dem Neustädter Kulturnetzwerk “Vis-à-Vis” am Aktionstag und hat sich wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

“Die Neustadt in Bremen macht zunehmend von sich reden und entwickelt sich seit Jahren zu einem der spannendsten Stadtteile Bremens”, findet Zora B.

Fotos und Autorin: Zora B. Teilnehmerin des Stadtteilspaziergangs