Newcastle upon Tyne gewinnt BID-Award

Bremen und Hamburg auf Platz zwei und drei

Key Visual BID-Award

(15.09.2016) Der “BID-Award”, mit dem der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jährlich herausragende Business Improvement Districts (BIDs) auszeichnet, geht 2016 in das im Nordosten Englands gelegene Newcastle upon Tyne.

Damit gelangte erstmals ein Stadtentwicklungsprojekt außerhalb Deutschlands auf das Siegertreppchen. Von ihm könnten “ähnliche Initiativen aus unserem Land noch sehr viel lernen”, begründet die Jury-Vorsitzende Tine Fuchs vom DIHK die Entscheidung.

Mit “Newcastle NE1″ wurde ein BID ausgezeichnet, das eine komplette Innenstadt umfasst. Zu seinen Aktivitäten zählt beispielsweise das Projekt “Alive after 5″, das sich für einheitliche Ladenöffnungszeiten einsetzt.

Den zweiten Platz erreichte der Innovationsbereich Ansgari in Bremen und damit das kleinste BID Deutschlands. Die Jury würdigt hier besonders die Wiederbelebung einer leerstehenden Ladenpassage durch einen Mix aus etablierten Einzelhändlern und Existenzgründern.

Auf Rang drei landete das BID Opernboulevard aus Hamburg, das sich nachhaltig als Einkaufs- und Ausgehmeile etabliert. Zur Wohlfühlatmosphäre trägt nach Einschätzung der Juroren ein spezielles Winterlicht bei.

Die Auszeichnung erfolgte am heutigen Donnerstagabend im Rahmen des 8. BID-Kongresses, der heute und morgen in Wuppertal stattfindet (siehe auch Meldung vom 23. Juni). Die Jury bildeten BID-Experten aus den deutschen Industrie- und Handelskammern und aus dem DIHK.

http://www.dihk.de/presse/meldungen/2016-09-15-bid-award